Coaching, Potentialentfaltung und Prof. Hüther

May 21, 2015

Kennt ihr den?

Keine Sorge, ich werde Euch nicht mit irgendwelchen Kalauern langweilen, sondern Euch einen spannenden Forscher und Denker vorstellen: Prof. Dr. Gerald Hüther, und gleichzeitig aufzeigen, was das mit Coaching zu tun hat.

 

Prof. Dr. Gerald Hüther ist ein bekannter (berühmter?) Wissenschaftler, der sich mit Hirnforschung und Hirnentwicklung beschäftigt. Der Neurobiologe schafft das, was Menschen aus Laboren selten gelingt, nämlich allgemeinverständlich, auf angenehme Art und Weise und zum Teil auch noch humorvoll,  seine Ergebnisse und Theorien darzulegen. Warum mich das fasziniert?  Es gibt mehrere Gründe. Einer der wichtigsten ist, dass es ihm beim Forschen und Denken um die Entfaltung der in jedem Menschen angelegten Potentiale geht. Und das finde ich nicht nur extrem spannend, sondern ist auch einer meiner Leidenschaften beim Coachen: Menschen dabei zu unterstützen ihr komplettes Potential zu erkennen und sozusagen dann ihre Potential-PS auf die Straße zu bringen. Doch wie funktioniert das?

 

Ich werde immer wieder gefragt wie eigentlich so ein Coaching-Prozess abläuft? Deswegen hier kurz und knapp ein Überblick:

 

Jeder Klient bekommt zunächst ein unverbindliches telefonisches oder bei Bedarf auch persönliches, in der Regel halbstündiges Kennenlern-Gespräch, um die Ziele und Vorgehen zu besprechen. Vorausgesetzt, wir entscheiden uns für eine Zusammenarbeit, folgen in der Regel vier bis acht Coaching-Stunden.

 

Bei den Treffen fungiert der Coach als neutraler Sparringspartner, Feedbackgeber und bei Bedarf auch als Berater. Während der gemeinsamen Arbeit geht es häufig darum, dem Klienten eine andere und teils ganz neue Sichtweise auf die Themen oder Probleme zu vermitteln.

Auf der Vorstands- und Geschäftsführer-Ebene geht es in der Regel darum, als Gesprächspartner die anstehenden Themen offen, direkt und konstruktiv zu betrachten. Die Managerebene  darunter hat meist konkrete Ziele, an denen sie arbeiten möchten. Konkrete Fragen können sein:

  • Standortbestimmung

  • Karriereplanung

  • Erkennen der eigenen Potentiale und deren gezielter Einsatz

  • die Vorbereitung auf neue Herausforderungen und neue Positionen

  • Stärkung der Führungskompetenz

  • Umgang mit Veränderungen oder auch mit Konflikten

 

Ein großes Thema ist auch Work-Life-Balance.  Bei letzterem ist beispielsweise häufig ein konkretes Ziel, sich nicht mehr getrieben zu fühlen, sich besser abgrenzen zu können, gelassener zu reagieren. Wenn es um das Thema Potentialentwicklung geht, möchten die Kunden beispielsweise herausfinden, wo sie besser werden können und wo möglicherweise ungenutzte Potentiale brach liegen. Oder aber, wo geht es beruflich für mich hin? Wie kann ich bestehende Konflikte erfolgreich meistern? Wie komme ich in eine professionelle Haltung meinem Umfeld gegenüber? Oder wie kann ich mich besser präsentieren?

Die Bandbreite der Ziele und Themen ist riesengroß. Coaching ist sicher kein Allheilmittel und wir können aus einer Wüstenspringmaus  keinen Säbelzahntiger machen. Aber wir unterstützen unseren Coachee (so nennt man die Kunden eines Coaches), die beste Wüstenspringmaus zu werden, die in ihm oder ihr steckt.

 

Und da sind wir wieder bei Prof. Hüther und dem ganz persönlichen, einzigartigen Potential, das in allen von uns schlummert, entdeckt und gefördert werden will!

 

P.S.: Wer mehr zu diesem spannenden Herren erfahren möchte, dem sei sein neuestes Buch empfohlen: „Etwas mehr Hirn, bitte“. Diese naheliegende Einladung eines Neurobiologen beschäftigt sich mit dem eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten.

 

 

 

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